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Thema: Garten

Marianne Beuchert Garten Frankfurt

Die 2007 verstorbene Marianne Beuchert, publizistisch tätige Frankfurter Floristin und Gärtnerin, bekannt durch ihre Bücher ("Die Gärten Chinas" / "Sträuße aus meinem Garten", "Symbolik der Pflanzen und mehr)
 förderte den Palmengarten und liebte ihr Anwesen in Frankfurtim Marbachweg 55. Deshalb vererbte sie es Palmengarten-Chef Matthias Jenny.

Jetzt müssen Garten und Haus zwei Neubauten weichen.
 
Beachtenswert der mutige Leserbrief in der Frankfurter Rundschau:
 
 "so hat sich das unsere frühere Nachbarin Marianne Beuchert sicher nicht gedacht, als sie Ihnen vertraut hat und ihren beeindruckenden Garten mit all den tollen Pflanzen und samt Haus nach ihrem Tod in Ihre Obhut gegeben hat". hier lesen
 
Traurig, aber leider nicht das erste Mal, das so etwas passiert..

 

Maria Zauberfee 22.03.2010, 09.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Frühling, Frühling!

Endlich scheint er zu kommen, der Frühling!
So wird es - hoffentlich bald wieder bei mir aussehen!

Frühlingsgarten

Maria Zauberfee 18.03.2010, 16.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Oktober-Impression im Garten

Und mal wieder ein Impressionen aus meinem Garten im Oktober

Dekorationen neben der Haustür links
 

 
Am Fenster neben der Haustür rechts


 

Hortensie Annaballe Anfang Oktober

Hortensie Annabelle heute 29.10.

"Löwenbeet"

Strauchpäonie

 
Strauchpäonie nah

Ginkgo-Stämmchen

 
Hostalaub

 
Liebesperlenstrauch

Wein an der Hauswand - nicht überall gleich die Färbung

 


 



 

letzte Rosenblüten

 

Maria Zauberfee 29.10.2009, 15.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Es herbstelt

Meine neueste Errungenschaft:

Herbstzeitlose blühen


 

Maria Zauberfee 10.09.2009, 06.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kräutersammelzeit - Marienpflanzen

Maria Himmelfahrt war der Auftakt zur wichtigsten Kräutersammelzeit des Jahres und der Tag der Kräuterweihe.

 Heilpflanzen, die während dieser Zeitspanne gesammelt werden, übertreffen alle anderen Kräuter an Kraft. Die als beste Sammelzeit der Kräuter geltende Spanne  bis zum 15. September, dem Tag der Kreuzerhöhung - also dreißig Tage - nennt man auch "Frauendreißiger". Die Frauendreißiger (mit dem "Kleinen Frauentag" am 8. September - Maria Geburt) sind die überleitende Zeit in den Herbst und waren früher eine besinnliche Zeit, in der Mariengebete und Marienwallfahrten zur Tagesordnung zählten. Einer Legende nach wird in dieser Zeit von der Gottesmutter die Erde gesegnet. Viele der gesammelten Kräuter  finden in der Frauenheilkunde Verwendung - zur Linderung von Menstruationsbeschwerden, zur Verhütung, zur Erfüllung des Kinderwunsches, in der Schwangerschaft usw.

Und so brauchen wir eigentlich nicht die „Wellness-Produkte” aus dem Urwald, Kristallsalz aus dem Himalaya, Aloe aus Südamerika, Ginseng aus China - wir haben (hoffentlich *grins*) kraftvolle, heilbringende Pflanzen vor der Haustür - jetzt muß man sie sammeln und trocknen!
Dazu gehören
Alant,
Baldrian,
Beifuß
Frauenmantel,
Alchemilla mollis, Frauenmantel Foto Wolfgang Brandt
,Johanniskraut,
Hypericum perforatum Johanniskraut
Liebstöckel, / Pfefferminze,

Raute,
Ruta graveolens Weinraute
Thymian,
Wegwarte, und die
Königskerze

Buchtipp dazu:

Widauer, Simone Marienpflanzen: Der geheimnisvolle Garten Marias in Symbolik, Heilkunde und Kunst  160 S. AT 2009
Die Autorin, die seit 2003 Führungen im Kräutergarten des ehemaligen Frauenklosters und heutigen Museums Kleines Klingental, Basel durchführt, studierte Kunstgeschichte, Geschichte des Mittelalters und vergleichenden Religionswissenschaft.  Sie spürt -  illustriert mit vielen Marienbildern und Illustrationen aus alten Kräuterbüchern -  jenen Pflanzen nach, die besonders häufig in Mariendarstellungen zu finden sind. In Marienbildern vereinen sich Themen der Kunstgeschichte, der Medizingeschichte, der Botanik und der Religionswissenschaft.  Maria war Mittlerin zwischen der himmlischen und der weltlichen Sphäre, der Garten Abbild des wiedergewonnenen Paradieses. Keine der abgebildeten Pflanzen war zufällig gewählt, sondern sie standen immer im Kontext der christlichen Pflanzensymbolik,  oft auch im Zusammenhang mit älteren Kulten, die vom Christentum teilweise übernommen wurden. Die wichtigsten und häufigsten sind Madonnenlilie, Rose,  Iris, Akelei, Veilchen, Walderdebeere, Gänseblümchen und Pfingstrose; sie werden unter diesem Gesichtspunkten betrachtet ausführlich vorgestellt. Im Anhang (mit Literaturverzeichnis, aber leider ohne Register)  sind noch einmal in einer Zusammenfassung alle Pflanzen tabellarisch dargestellt. Das aufschlußreiches Buch wird kunstgeschichtlich, religionswissenschaftlich  interessierten Gartenfreunden Freude machen. 

Maria Zauberfee 30.08.2009, 20.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Guerilla Gardening

Guerilla Gärtner machen aus verwahrlosten städtischen Anlagen oder Baumscheiben ohne Amtserlaubnis blühende Schmuckstücke.
Das martialische Vokabular der gärtnernden Guerilla (Guerilla-Gardening") macht aus einer "Samenbombe" nichts Schlimmeres als den Anfang neuen, bunten Wachstums dort, wo die Erde vorher nackt und bloß war. Diese Samenbomben bestehen aus einem Gemisch aus Erde, Ton und Samen welche zu Kugeln geformt und getrocknet werden. Dann werden sie vom fahrenden Rad aus heimlich auf Verkehrsinseln werfen oder beim Spaziergang unauffällig fallengelassen.
 
Die ersten, die den Begriff (in den USA in den frühen 1970ern) geprägt haben, sind inzwischen als NGO organisiert.
 
"Nach Wunsch dieser Guerilla-Gärtner sollen die Städte als lebenswerte Umwelt erfahrbar gemacht und von ihren Bewohnern „mit den eigenen Händen“ in Besitz genommen werden. Hierzu zählt illegale Gemüsezucht auf Brachland, wilder Reisanbau zwischen Wolkenkratzern oder organisierte Sprossenzucht auf Wohnhausdächern. Innerstädtische Brachflächen, Grünstreifen und Hinterhöfe werden begrünt und Biotope, Gemeinschaftsgärten und Pflanzenbeete angelegt" (Wikipedia).
 
In Deutschland gibt es diese Botanik-Aktivisten mittlerweile in jeder größeren Stadt, es sind Frauen und Männer jeden Alters. Alle sind getrieben vom Unbehagen am verwahrlosten Erscheinungsbild rund um Straßenbäume, auf Grünstreifen und Verkehrskreisen, die kaum noch gepflegt werden können - und von der großen Lust am Verschönern und an der Gartenarbeit.
 
Die weltweite Bewegung des "Guerilla-Gärtnerns"  ( hier die Webseite der "Grünen Welle" - mit Forum ) hat z. B. auch in Köln jede Menge Anhänger. Das Grünflächenamt toleriert in Zeiten leerer öffentlicher Kassen den botanischen Aktivismus -  Pressebericht  - mit Bildern. Das Bayrische Fernsehen berichtete über die "Graswurzelbewegung"

Soeben ist auch das Buch des  " Guerilla-Gardening Papstes" in deutsch erschienen: Reynolds, Richard / Max Annas Guerilla Gardening: Ein botanisches Manifest 269 S. Orange Pressi 2009

Übrigens - schon Goethe "verschönerte" die Stadt Weimar mit seinen "zufällig aus den Taschen gefallenen" Veilchensamen - bis heute nennen manche Weimaraner deshalb ihre Veilchen stolz "Goetheveilchen".
Und - Eryngium giganteum heißt in England volkstümlich: "Miss Willmotts Ghost", weil Ellen Willmott die Gewohnheit hatte, Samen ihrer Lieblingspflanze im Ort und in den Gärten auszustreuen,  wenn sie unterwegs war.
Man sieht, soo neu ist die Idee gar nicht...

Mehr Links zum Guerilla-Gardening

Maria Zauberfee 22.07.2009, 16.35 | (9/0) Kommentare (RSS) | (7) TB | PL

Frühjahrsblumen in meinem Garten

Ein kleiner Rückblick auf die Frühjahrsblüte - fotografiert von GG, da ich ja mit nur links dazu nicht fähig war...

Schneeglöckchen

 

Narzissen und Fette Henne (vor dem Abschneiden der Blüten vom letzten Jahr)


 Kirschbaumblüte

Salomonssiegel

Schachbrettblume


 

Magnolienblüte

"Steingartenpflanzbeet"


 Staudenvergissmeinnicht

Waldmeister


 Baumpfingstrose

Hemerocallis


 Hosta

Maria Zauberfee 03.06.2009, 14.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Balkon - und Innenhofgestaltung

Festival der Innenhöfe Córdobas 

 
 Im Rahmen dieses seit 1918 existierenden Festes findet eine Wallfahrt zu Ehren der Schutzheiligen Virgen Conquistadora statt, bei der reich geschmückte Reiter und Kutschen durch die Berge zur Kirche von Linares ziehen, und es werden der Wettbewerb der Maikreuze sowie der Wettbewerb der Innenhöfe, Gitter und Balkone veranstaltet, bei denen die charakteristischsten Flecken der Stadt prachtvoll mit Blumen ausgeschmückt werden. Bei den folkloristischen Darbietungen treten die besten Flamencokünstler der Region auf. Quelle

 

Auch wenn man nicht dort selbst teilnehmen kann - die Fotos  geben Anregungen für Bepflanzungen und Gestaltung von Balkonen und Innenhöfen! 

Und hier noch der Hinweis auf meinen Reisebericht Cordoba  *winke*

Maria Zauberfee 08.05.2009, 20.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Silvester - Neujahr

so schnell geht das Jahr vorbei -  als Abschluß ein kleiner Foto-Rückblick- auch als Vorfreude auf das neue Jahr - mit Fotos aus meinem Garten

Frühjahr

 

 


 

 

 
 

Sommer


 


 

 

 
 

 

 

Herbst

 


 


 


 


 

Ich wünsche ein gutes, friedliches, gesundes, (garten)erfolgreiches neues Jahr - möge es Euch all das bringen, was Ihr Euch davon erhofft!

 

Maria Zauberfee 31.12.2008, 10.41 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zäune - schöne Begrenzungen

Ein neues Thema in meinem Gartenkultur-Adventskalender ist der Zaun - dort nur ein kurzer Artikel, deshalb hier mehr...

Zäune - schöne Begrenzungen und Einfriedungen
 


Zur Einfriedung von Wohngrundstück, Garten oder Vorgarten hat man die Wahl zwischen Hecke, Mauer oder Zaun. Eine Kombination von Mauer und Zaun ist ebenfalls möglich.

Ein Zaun setzt ein Signal:: bis hierhin und nicht weiter, hier meins, dort deins. Er trennt zwischen innen und außen, zwischen privat und öffentlich - und er verbindet die beiden Sphären. Sprachlich lässt sich die Geschichte des Zauns zurückverfolgen zum englischen town (die Stadt) oder dem niederländischen tuin, dem Garten. Schon der Garten Eden, das Paradies, bedeutet im Altpersischen Umzäunung. Das Wort Garten bezeichnet zuerst einmal nur einen umfriedeten Raum und so ist der Zaun schon immer da gewesen, in allen Kulturen. Der Zaun hat vorrangig eine ganz praktische Bedeutung: die Wildtiere fernzuhalten und die Nutztiere im Hofbereich in ihrem Bereich einzugrenzen. Speziell um Tiere einzuschliessen errichtet heißt der Zaun auch Gatter oder Pferch. Eine eigene Rolle spielen Marder- oder Schneckenzäune...

Ein Zaun sollte stilistisch mit Haus, Garten, Umgebung und Landschaft harmonisieren.
 
 


Ein kunstvoll gestalteter Zaun kann einfach nur Zierde sein, also dem Selbstzweck dienen. Zäune  können durchaus auch als Sichtschutz funktionieren und geben, bepflanzt mit Wicken, Windern, Rosen, Malven, Clematis und anderen Blumen  "verziert", der Grenze ein natürliches Aussehen.

Ein kleines Zaun-ABC zeigt die Vielfalt des Angebotes:
Aluminumzaun, Bambuszaun, Betonzaun, Bohlenzaun, Bretterzaun, Sichtschutzzaun, Doppelstabmatten-Zaun, Edelstahlzaun,  Flechtzaun, Gartenzaun, Gabionen,, Gitterzaun, Hanikelzaun, Holzzaun, Jägerzaun. Kunststoffzaun,  Lärmschutzzaun, Lamellenzau, Lattenzaun, Maschendrahtzaun, Marderzaun, Metallzaun, Palisadenzaun, Ringzaun, Rollzaun, Rundstangenzaun,, Schmiedezaun,  Schneckenzaun, Schwartlingzaun, Sichtschutzzaun, Speltenzaun, Staketenzaun, Stilzaun, Vorgartenzaun,  Weidezaun, Wickelzaun, Windschutzzaun, Ziergitterzaun.
 
 


Ursprünglich verwendete man lebende Zäune, denn der Mensch war noch vorrangig Teil der Natur und er formte mit lebenden Baustoffen den Zaun, Hag, Hain, Hecke, Hürde oder auch die Laube.  Die ältesten Zauntypen waren Flechtzäune und Staketenzäune, wie man sie heute noch bei traditionell gepflegten oder angelegten Bauerngärten sieht. Seit Jahrhunderten durchziehen in Schleswig-Holstein auf kleinen Wällen angelegte Windschutzhecken das Land; die sogenannten „Knicks“ sorgen für ein ausgezeichnetes Kleinklima.  


Wer es sich leisten konnte, der setzte einen (hand-) geschmiedeten Zaun um sein Grundstück. Mit der industriellen Fertigung von Metallzäunen ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in den Städten der schmiedeeiserne Zaun für breite bürgerliche Schichten erschwinglich und deshalb modern. Der Jugendstil hatte eigene, geschwungene Formen. Eisenzäune wurden von der Jahrhundertwende an, bis zur Inflationszeit meist aus genieteten Flachprofilen gefertigt. Im Dritten Reich kombinierte man gern Mauern mit Holzlattenzäunen und die "Schranke" - eine Variation des Holzzaunes.
 

 
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts experimentierte man mit Kombinationen von Mauer und Zaun. Ab den 80ern finden wir eine Vielfalt von Materialien, von billigen Baumarktprodukten über gute Handwerksarbeit, bis hin zu besonderen Werktechniken, wie den Bronzeguss. Ziemlich neu  ist die Verwendung von Gabionen. Holzzäune aus Edelkastanie, Lärche, Eiche, Kiefer oder Fichte werden auch heute noch - aus Kostengründen oder aus ökologischer Ansicht -  verwendet.
 
 

Gemeinsam mit dem Gartenzwerg steht der Zaun Kritikern als Synonym für Rechthaberei und kleinkariertes Besitzdenken: Der berühmt-berüchtigte „Streit am Gartenzaun“ unter Nachbarn war seit jeher und ist heute noch ein Rechtsbruch. Nicht umsonst wird so mancher Streit sprichwörtlich ,,vom Zaun gebrochen‘‘ und ist Anlass für zahlreiche Zivilprozesse, gibt Stoff ab für Fernsehsendungen.

Stefan Raabs Song Maschendrahtzaun  um einen Nachbarschaftsstreit hatte 1999 eine Zeit lang Kultstatus.


Buchtipp - ein Roman zum Thema:


Die Herren der Zäune von Magnus Mills
Einen Zaun zu bauen ist eigentlich eine simple Angelegenheit: Man gräbt Löcher in die Erde, setzt einen Pfahl hinein und dann noch einen und noch einen, dann spannt man Drähte dazwischen usw. Hat man es allerdings mit Zaunbauern wie Tam und Richie zu tun, wortkargen Heavy-Metal-Fans, die immer im Doppelpack auftreten und sich nur widerwillig von Schottland nach England versetzen lassen, dann wird so ein Zaunbau zu einer bizarren Unternehmung...

Maria Zauberfee 03.12.2008, 09.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL